Session-Runde II


Session-Runde II

Session 6
Einzug der Digitalisierung am Arbeitsplatz – erfolgreiche Beispiele aus Europa

Die Digitalisierung macht nicht vor Ländergrenzen halt. Intelligent vernetzte Geräte und Maschinen ermöglichen einerseits eine noch engere Zusammenarbeit auch über große räumliche Distanzen. Andererseits ist jeder Arbeitsplatz lokal angepasst zu gestalten, die Unternehmenskultur an die Gegebenheiten anzupassen. Wo wurden Arbeitsprozesse in Europa erfolgreich auf die Digitalisierung ausgerichtet? Welche Fragen werfen Industrie 4.0 und Digitalisierung in Europa auf?

Moderation:
Dr. Frank Hees, stellv. Direktor IMA/ZLW und IfU – RWTH Aachen University
Dr. Erika Mezger, stellv. Direktorin Eurofound, Dublin, Irland

Referenten:

Digitalisierung und Wertewandel in der Arbeitswelt der Zukunft - eine europäische Perspektive
Prof. Dr. Martina Ziefle, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Working in the digitalized world: the meaning of the link between Advanced Manufacturing and Workplace Innovation in the EU growth strategy
Prof. Dr. Steven Dhondt, TNO, Leiden, Niederlande, und Koordinator des European Workplace Innovation Network (EUWIN; eine Initiative der DG GROWTH, European Commission), Brüssel

Die Digitalisierung in der Landwirtschaft – Deutschland und Osteuropa im Vergleich
Ralf Hägele, Agrarunternehmen Barnstädt e.G., Nemsdorf-Göhrendorf
Bettina Wiener, Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH) e.V., Halle (Saale)


Session 7
Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung für die Arbeit in KMU

Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat schon vor langer Zeit begonnen. Künftig wird jedoch eine sehr dynamische Entwicklung mit weitreichenden Auswirkungen auf die Unternehmen (KMU) erwartet. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist die Entwicklung und Implementierung geeigneter Konzepte und Lösungen angesichts oft knapper Ressourcen eine Herausforderung. Vor diesem Hintergrund werden in der Session Anforderungen aus der Perspektive von KMU verdeutlicht aber auch exemplarisch pragmatische Lösungen und Ansätze vorgestellt.

Moderation:
Dr. Frank Lennings, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. (ifaa), Düsseldorf
Ferdinand Hasse, Phoenix Contact GmbH + Co. KG, Blomberg

Referenten:

Industrie 4.0: Der Mensch im Mittelpunkt im KMU-Netzwerk
Ansätze aus dem Projekt MIMIK

Thomas Lacker, Introbest GmbH & Co. KG, Fellbach

Kommunikation und soziale Netzwerke als Basis für die Implementierung eines Manufacturing ExecutionSystems
Jens Harde, Alcoa Fastening Systems & Rings, Hildesheim

Durchgängige Wertschöpfungsprozesskette im Werkzeugbau
Dr. Ralf Gärtner, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg


Session 8
Vernetztes Lernen: höhere Leistungsfähigkeit und gute Arbeit durch neue Wege bei Kompetenzentwicklung und -management

Digitalisierung erfordert die Weiterentwicklung von Wissen und Können - in der beruflichen Bildung wie bei der Arbeit selbst. Gefordert sind neue Wege der Kompetenzentwicklung und des Kompetenzmanagements, von denen die Produktivität wie auch die Arbeitsbedingungen profitieren. Welche Ansätze mit welchen Erfolgskriterien werden in den Organisationen verfolgt? Was hat sich bewährt? Diese Fragen werden am Beispiel der Gesundheits- und der IT-Branche erörtert. Nicht zuletzt geht es auch darum, ob und was beide Bereiche voneinander lernen können.

Moderation:
Prof. Dr. Josef Hilbert, Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Dr. Martin Beckmann, ver.di Bundesverwaltung, Berlin

Referenten:

Diskussionsblock 1:
Veränderte Arbeit und neue Wege der Kompetenzentwicklung in der Informationswirtschaft

Sharing Knowledge and Expertise: The Socio Informatics View of Knowledge Management
Prof. Dr. Volker Wulf, Universität Siegen

Expertengespräch:
Dr. Jürgen Grumbach, Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e.V., Dortmund
Dr. Stephan Pfisterer, BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft

Diskussionsblock 2:
Digitalisierungskompetenz - Treiber für runderneuerte Gesundheitsdienste?
 

Robodoc und Medlink: Digitalisierung verändert die Arbeit im Krankenhaus
Prof. Dr. Joachim Paul Hasebrook, zeb, Münster

Expertengespräch:
Gabriele Dutiné, Klinikum Coburg
Yvonne Dintelmann, Hochtaunus-Kliniken gGmbH, Bad Homburg


Session 9
Digitale Belegschaften, digitale Arbeitsplätze, … digitale Führung? Führung und Führungsmodelle in der digitalisierten Arbeitswelt

+++ Diese Session ist leider schon ausgebucht. +++

Globalisierung und moderne Kommunikation stellen neue Herausforderungen an eine zeitgemäße Personalführung. Welche Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen bieten digitale und vernetzte Arbeitswelten für Unternehmen und Beschäftigte? Kommt mit digitalen Belegschaften und digitalen Arbeitsplätzen auch die digitale Führung? Wird im Rahmen von Industrie 4.0 Enterprise 2.0 zum Standard, wo Führung ein selbstgesteuerter, allenfalls moderierter Prozess ist? Zukunft der Arbeit bedeutet auch Zukunft der Führung.

Moderation:
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Eva Savelsberg, INFORM Institut für Operations Research and Management, Aachen
Dr. Alexander Böhne, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BdA), Berlin

Referenten:

Führung in der digitalen Arbeitswelt - Führung im Unternehmen der Zukunft
PD Dr. Andreas Boes, ISF e. V., München

World-Café:

Tisch 1 - Standortübergreifendes Führen - Führen in der digitalen Welt
Markus Hendrich, QSC AG, Köln

Tisch 2 - Führung in der digitalen Welt - die Chancen gemeinsam nutzen… die Risiken gemeinsam managen!
Margret Klein-Magar, SAP SE, Walldorf

Tisch 3 - Arbeit in der digitalen Welt - digital geführte Mitarbeiter: Erfolgsfaktoren und Hemmnisse aus Sicht einer Mitarbeiterin
Franziska Ludwig, FUJITSU TDS GMBH, Hamburg

Tisch 4 - Digital Natives – Veränderte Anforderungen an Führung?
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Eva Savelsberg, INFORM Institut für Operations Research and Management, Aachen

Tisch 5 - Digitale Führung im Fokus von (Personal-)Politik
Dr. Alexander Böhne, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BdA), Berlin


Session 10
Gestaltungsspielräume für Arbeit durch Automatisierung erweitern

Die zunehmende Digitalisierung in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen wirkt als Treiber für die Automatisierung von Arbeitsprozessen. So ermöglichen zum Beispiel intelligente Software- und leistungsfähige Aktorik-/Sensorik-Systeme, dass die neuen Technologien aus Produktivitätsgründen immer mehr Aufgaben des Menschen übernehmen. Die Vortrags –Session wendet sich gezielt den positiven Potenzialen der Digitalisierung zu und hinterfragt, wie möglichen negativen Folgen (z. B. Wegfall von Aufgaben, Monotonie, Arbeitsplatzabbau) begegnet werden kann.

Moderation:
Walter Ganz, Direktor Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Stuttgart
Prof. Dr. Armin Windel, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitswissenschaft (BAuA), Dortmund 

Referenten:

Wandelbare Automation mit APAS family
Volker Hartmann, Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Es bleibt, wie es kommt! Erste Tendenzen zum Einfluss von Industrie 4.0 auf die Arbeitsgestaltung von produzierenden Unternehmen
Holger Regber, Festo Didactic GmbH & Co. KG, Denkendorf

Durchgängige Prozesse – segmentierte Verantwortung? Neue Ansätze der Kopplung von Arbeit und technischem Prozess
Stefan Gryglewski, TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen

Differentielle Arbeitsgestaltung durch hybride Automatisierung
Prof. Dr. Jochen Deuse, Technische Universität Dortmund